05 Mai 2007

Angkor

Was soll ich sagen?! Ich koennte hier jetzt seitenweise erzaehlen und schwaermen, aber wozu sollte ich? Nichts wuerde auch nur annaehernd beschreiben, wie faszinierend schoen Angkor wirklich ist. Drum lass ich's einfach und empfehle jedem, einmal im Leben die mehr oder weniger beschwerliche Reise nach Kambodscha auf sich zu nehmen und das Wunder "Angkor" mit eigenen Augen zu bestaunen.

Was war heut sonst noch? Oehm, nicht viel eigentlich. Das Wetter hat heut ganz passabel mitgespielt und uns erst am Abend eine Dusche spendiert - die ich als "das-Wetter-beobachtender" Mensch vorhergesehen habe und mich dafuer extra nochmal nach Angkor Wat hab bringen lassen. Bin in der Folge um einige Eindruecke und ein paar recht spezielle Bilder reicher. Den restlichen Tag ueber hat die Sonne wiedermal nicht mit ihrer Power hinter'm Berg gehalten und meinen Fluessigkeitskonsum so wieder ueber die 6l-Marke gebracht. Neben viel trinken hab ich heute aber auch viel gegessen. Lecker die Khmer-Kueche! Heut frueh gab's kyteaw, eine Reisnudel-Suppe mit viel Gemuese und wahlweise auch Fleisch, mittags Gemuese aus dem Wok mit gebratenem Huehnchen und (natuerlich!) Reis und als Nachmittagssnack hab ich mir dann nochmal eine Portion Reis mit Gemuese aus dem Wok gegoennt. Heut abend war ich amok essen. Das bedeutet nicht, dass man waehrend des Essens diverse Leute umbringt, sondern ist die Spezialitaet der kambodschanischen Kueche. Konkret handelt es sich dabei um eine Art Fisch-Curry mit Kokosmilch und diversen anderen, mir nicht namentlich bekannten Ingredienzien sowie diversen Gewuezen und Kraeutern. Wird normalerweise in einer Kokosnuss serviert, ich hab meine Portion allerdings in einem Schuesselchen aus Bananenblaettern bekommen - auch OK. Und lecker!! Und was echt der Wahnsinn ist, ist die Groesse der Portionen hier. Da musste ich grad eben echt ein bisschen kaempfen, und heut nachmittag hab ich ein bisschen Reis von dem knappen Kilo uebrig gelassen, das mir vorgesetzt wurde.

Fazit: Fuer kulinarische und kulturelle Genuesse wird hier in Kambodscha, beziehungsweise speziell in Angkor in ausreichendem Masse gesorgt, mir geht's dementsprechend hervorragend! Mal sehen wie das morgen aussieht, denn ich hab meinen motodop-Fahrer fuer 5.15 Uhr bestellt - will mir naemlich den Sonnenaufgang ueber Angkor Wat ansehen. Da ich allerdings nicht der klassische Fruehaufsteher bin, wird das eine interessante Geschichte. Und zudem geht natuerlich auch die Wetter-Lotterie morgen wieder in eine neue Ziehung...

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Keine Sorge mit dem Regen - das kambodschanische Kuh-Orakel verspricht trockeneres Wetter ;)

Konni hat gesagt…

Ganz recht - danke fuer den Hinweis! Das ganze nennt sich chat preah nengkal und ist das kambodschanische Aequivalent zur ebenfalls Anfang Mai alljaehrlich zelebrierten Pfluege-Zeremonie auf dem Sanam Luang in Bangkok. Damit wurde unter anderem auch die Reis-Saison 2007 eingelaeutet.

Gestern lagen die Rindviecher schonmal daneben, den ganzen Tag ueber hat's mal staerker, mal weniger stark geregnet. Heute dagegen: Volltreffer! Den ganzen Tag ueber Sonnenschein und blauer Himmel. Erst jetzt gegen abend ziehen die dunklen (schwarzen!) Wolken auf, die die all-regenzeit-taeglichen Abkuehlung bringen. Hoffentlich...!

Anonym hat gesagt…

bist du eiegntlich pünktlich aus den federn gekommen? im regen wärs zwar sicher auch schön, aber doch nicht so.... und wie ists mit dem obst - drachenfrüchte, und die "jack-frucht", alles dabei?

Konni hat gesagt…

Ja, das mit dem frueh Aufstehen hat ganz gut geklappt. Liegt aber vermutlich auch mit daran, dass ich derzeit extrem schlecht schlafe... So wirklich gelohnt hat sich's dann im Nachhinein eigentlich auch nicht, weil der Sonnenaufgang nicht wirklich spektakulaer war. Jedenfalls nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.

An Fruechten ist hier in der Tat einiges geboten: Neben den erwaehnten Jack- und Dragonfruits gibt's da natuerlich noch frische Ananas, Bananen, Kokosnuesse, Mango, Papaya, Melonen, Litschis (uebrigens mein neuer Favorit: Litschi-Fanta!), Mangostin, Rambutan und die abgefahrene Durian, a.k.a. "Stinkfrucht". Die drei letztgenannten hab ich allerdings noch nicht selber probiert, Rambutan sollen aber wie Litschis schmecken. Und die Stinkfrucht wird nicht ohne Grund so genannt, das hab ich auch schon selber miterleben "duerfen"... Das Problem ist, dass die hier immer nur in groesseren Mengen verkauft werden - und was mach ich mit einem Kilo Mangostin...?

Anonym hat gesagt…

die stinkfrucht stinkt echt. die gibts auch am viktualien-markt. udn in thailand darf man die nicht an allen plätzen essen, hab ich gehört. weiterhin frohes travelling!