16 Mai 2007

Mission Monchichi

Nachdem ich das ja eigentlich noch erledigen wollte, bevor ich abgereist bin, wurde es jetzt nach zwei Monaten wirklich allerhoechste Eisenbahn: Ein Friseur-Besuch! Ich sah langsam immer mehr aus wie ein Monchichi und hab schon fast nix mehr gesehen, da bestand also dringend Handlungsbedarf. Ausserdem hab ich inzwischen schon einen daemlichen weissen Streifen am Haaransatz auf der Stirn, der natuerlich nicht sonnengegerbt ist, wie meine restliche Haut...

Also, Friseursalon gesucht, da gibt's hier in Phnom Penh gluecklicherweise einige, und mutig reingesetzt, sehr zum Spass der Friseusen sowie der versammelten Nachbarschaft, die davor und drinnen rumsitzt. Nun blieb da nur noch das Problem zu loesen, wie ich dem Maedel verklickern sollte, was ich will bzw. wie ich mir vorstelle, dass das Ganze nach Fertigstellung in etwa aussehen solle... So gut ist mein Khmer noch nicht. Zufaelligerweise sprach eine der anwesenden aelteren Damen ein wenig Englisch, genug um mich zu fragen, ob "long"oder "short". Drauf ich "not too short, medium". Das hat sie dann auf Khmer uebersetzt und los ging's. Ich bin ja bekanntermassen kein besonders eitler Mensch, aber so ein bisschen besorgt war ich schon, was denn das am Ende hier geben wuerde. Zur Beruhigung hab ich mir aber immer wieder in Erinnerung gerufen, dass es im Katastrophenfall ja noch zwei Notloesungen bleiben: die Variante "buddhistischer Moench", also alles auf 2mm getrimmt, oder die importierte Stofffrisur, a.k.a. Baseball-Cap... War aber alles umsonst, ich find es ist ganz gut geworden:

Vorher:

Nachher:

Keine Kommentare: